http://de.wikipedia.org/wiki/Aminolyse

http://www.wasser-wissen.de/abwasserlexikon/h/hydrolyse.htm
Die Hydrolyse (altgriechisch ὕδωρ hydor „Wasser“
und λύσις lýsis „Lösung, Auflösung, Beendigung“) ist die
Spaltung einer (bio)chemischen Verbindung durch Reaktion mitWasser.[1] Dabei
wird (formal) ein Wasserstoffatom an das eine „Spaltstück“ abgegeben, der
verbleibende Hydroxyrest an das andere Spaltstück gebunden. Die Umkehrung
der Hydrolyse ist eine Kondensationsreaktion. Sofern bei der Reaktion
auch das Lösungsmittel Wasser ist, zählt die Hydrolyse zu den Solvolysen.[2]
Allgemein gilt:

Hydrolyse der Verbindung XY.
Abweichend von der oben genannten Definition wurde
der Begriff Hydrolyse, auch Salzhydrolyse genannt,
von Arrhenius zur Beschreibung von basischen
oder sauren Reaktionen verwendet, die beim Lösen von Salzen auftreten,
deren Säure- bzw. Basenreste sich von schwachen Säuren bzw. schwachen Basen
ableiten.[3] Die
Hydrolyse ist hier eine Umkehrung der Neutralisation. Siehe dazu Säure-Base-Konzept nach Arrhenius.
Durch Hydrolyse werden viele Biomoleküle
(z. B. Proteine, Disaccharide, Polysaccharide oder Fette) im Stoffwechsel in
ihre Bausteine (Monomere)
zerlegt, meist unter Katalyse durch ein Enzym (Hydrolase).[11]
Eine wichtige Hydrolyse-Reaktion, die Proteinen
Energie für mechanische Arbeit, Transportprozesse u. ä. gibt, ist die Spaltung
von ATP zu ADP und einem Phosphatrest.
Bei der Analyse der Aminosäurezusammensetzung von
Proteinen werden gereinigte Proteine unter Luftausschluss und Temperaturen >
100 °C durch hohe Konzentrationen von Salzsäure hydrolysiert.
Durch das Hydrolysat des Proteins kann – unter Kenntnis der jeweiligen
Stabilität der freigesetzten Aminosäuren unter Standardbedingungen und deren
Korrekturfaktoren – auf den Anteil der jeweils peptidisch gebundenen Aminosäure am
Aufbau des Proteins geschlossen werden.
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Hydrolyse(hydrolysis) Hydro (gr. = Wasser) lysis (gr. = Lösung). Chemisch betrachtet ist die Hydrolyse die Spaltung einer chemischen Verbindung unter Anlagerung eines Wassermoleküls. Im Bereich der Abwassertechnologie wird darunter i.d.R. die Zerkleinerung partikulärer organischer Substanzen durch Einwirkung vonMikroorganismen verstanden. Viele organische Stoffe im Abwasser liegen in Form von Kolloiden oder hochmolekularen Verbindungen vor, die von den Bakterien nicht direkt aufgenommen und abgebautwerden können. Sie scheiden deshalb Exoenzyme aus, die diese Stoffe in ihren einzelnen, wasserlöslichen Bausteine zerlegen und sie damit für den Abbau verfügbar machen. |
Dieser Prozess der sogenannten Hydrolyse gilt als zeitaufwendig. Die Produkte einer Hydrolyse sind kurzkettige, gelöste Substanzen wie Zucker, Alkohole, organische Säuren. Dies entspricht oft auch der ersten Stufe in der anaerobenSchlammbehandlung. |
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