Sonntag, 18. September 2016

Das Gedächtnis des Wassers – Beeindruckende Forschung an Wassertropfen

https://www.sein.de/das-gedaechtnis-des-wassers-beeindruckende-forschung-an-wassertropfen/


wassertropfenteaser


Wassertropfen und Wassergedächtnis: Forscher der Universität Stuttgart mit erstaunlichen Forschungen zur Struktur von Wassertropfen. Wasser speichert scheinbar Informationen.

Wassergedächtnis und Struktur

Spätestens seit Masaro Emoto ist das Gedächtnis des Wassers in vieler Munde. Seine beeindruckenden Bilder von Wasserkristallen sollten zeigen, wie Wasser auf Informationen reagiert, indem es – je nach Einfluss – unterschiedliche Strukturen ausbildet, und damit selbst zum Informationsträger wird.
Denn zwar ist das Wasser chemisch in allen Fällen identisch, seine Form aber nicht. Und Form ist – ganz wie das Wort es sagt – immer auch eine Information. Die Frage, der Emoto und andere Forscher daher nachgehen ist, die Frage, ob das Wasser Informationen über seine Form speichern und womöglich sogar übertragen kann.
Letzteres ist unter anderem die Theorie hinter einigen Alternativen Heilverfahren wie Homöopathie und Bach-Blüten, bei denen wässrige Lösungen als Informationsträger verwendet werden.

Wassertropfen und Informationen

Es war auch dieser medizinische Ansatz, der Prof. Dr.-Ing. Bernd Kröplin an der Universität Stuttgart dazu veranlasste zur Informationsübertragung im Wasser zu forschen, um eine „einfache Raumfahrtmedizin“ für Astronauten zu entwickeln – eine Art moderne Homöopathie.
Dabei fiel dem Team jedoch auf, dass sich schwache Feldwirkungen, die mit üblichen Messmethoden kaum feststellbar sind, im Wasser abbilden und unter dem Mikroskop betrachtet und dokumentiert werden können. Ein völlig neues Forschungsgebiet tat sich auf.
Die Methode der Untersuchung unter einem Dunkelfeldmikroskop wurde nach natürlichen Wässern auch auf Körperwässer (Speichel, Urin, Blut) angewandt und weltweit für aufsehen gesorgt. Inzwischen haben die Forscher in über 10 Jahren mehr als 10.000 Fotos in ihrer Wasserdatenbank gesammelt und eine Ausstellung und zwei Bücher über ihre Forschungen veröffentlicht.

Die Welt im Tropfen

Die Welt im Tropfen – so lautet der Titel des ersten Buches und das Motto der Ausstellung. In der Tat sind die Bilder sehr beeindruckend und eröffnen die Sicht in eine ganz eigene Welt.
Die Stärke des Ansatzes liegt vor allem im Anspruch auf Reproduzierbarkeit und die sehr unterschiedlichen Versuche. Es konnte dabei in allen Fällen gezeigt werden, dass unterschiedliche Einflüsse die Struktur der einzelnen Wassertropen auf eine jeweils bestimmte Weise verändern: So etwa ins Wasser gelegte Blumen, Handy- oder Röntgenstrahlung oder auch nur eine Person.
Die Tropfenbilder sind dabei nicht völlig identisch, sind sich innerhalb einer Versuchsreihe aber extrem ähnlich, während sie sich von anderen Versuchen sehr deutlich unterscheiden.
Das Fazit der Forscher: Wasser speichert Informationen und bildet diese ab, dabei erzeugt es reproduzierbare Bilder.

Ins Wasser gelegte Blumen

Diese Bilder zeigen Tropfen eines Myrrhe-Wassers. Es ist leicht zu erkennen, dass die Tropfen zwar sehr verschieden aussehen, aber dennoch in ihrer Struktur eine große Ähnlichkeit zeigen:
Zum Vergleich – ein Tropfen aus einem Liebstöckel-Wasser:

Einfluss von Menschen

Der „Mehrpersonenversuch“: Dazu werden die auftropfenden Personen (ca. 10 ) in einem Hörsaal im Abstand von mindestens 1,5 m platziert, um Interaktionen auszuschließen. Jeder füllt selbst eine Einwegspritze mit dem Testwasser, das aus der Wasserleitung des Hauses stammt und betropft zwei Objektträger mit jeweils 14, möglichst kleinen Tropfen. Der Vergleich zeigt, dass die Tropfenbilder von jedem Auftropfenden untereinander große Ähnlichkeit in Struktur und Farbe aufweisen, während sich die Bilder verschiedener Personen zum Teil deutlich unterscheiden. (jede Reihe entspricht einer Person)

Erklärungsversuche für das Gedächtnis des Wassers

Wie kommt es zu diesem Gedächtnis des Wassers? Darauf haben auch die Forscher aus Stuttgart keine abschließende Antwort. Wie viele andere deuten sie vor allem in Richtung der sogenannten Wassercluster. Bei diesen Clustern handelt es sich um instabile Gebilde aus einer Vielzahl von Wassermolekülen, die lose über sogenannte Wasserstoffbrücken miteinander verbunden sind. Durch diese Wassercluster haben verschiedene Wässer – obwohl chemisch identisch, unter Umständen molekular eine völlig andere Struktur. Im Wasser gelöste Stoffe oder Schwingungen könnten diese Clusterbildung beeinflussen und so auch die Eigenschaften des Wassers. Die Cluster würden dabei erhalten bleiben, selbst wenn der Einfluss nicht mehr vorhanden ist – eine These die so möglicherweise das Gedächtnis des Wassers erklären könnte.
Ganz ähnlich lautet die These von Nobelpreisträger Luc Montagnier: Er veröffentlichte 2010 ein Paper, in welchem er seine Entdeckung beschrieb, dass Wasser in der Lage ist, die Frequenzsignatur gelöster DNA zu speichern, und diese Signatur zu halten, selbst wenn die gelösten Moleküle entfernt wurden. Auch für diesen Effekt machte er Nano-Strukturen im Wasser verantwortlich, die dazu führten, dass das Wasser eine ähnlich Frequenz aussandte, wie die ursprünglich gelöste DNA.

Wassergedächtnis

Das Wassergedächtnis ist noch immer umstritten – für die einen ist es pseudowissenschaftlicher Unfug, für die anderen eines der größten Rätsel der Wissenschaft.
Sollte die These stimmen, hätte das gewaltige Auswirkungen auf unser Weltbild. Ökologie, Biologie und Medizin müssten in vielen Fällen überdacht werden. Sowohl unser Planet als auch wir Menschen bestehen schließlich zu einem großen Teil aus Wasser – wenn dieses Informationen speichert, wie beeinflusst uns das? Was bedeutet es für unser Trinkwasser? Und für unsere Flüsse und Ozeane, die plötzlich nicht mehr bloß Wasser, sondern gewaltige Informationsspeicher darstellen? Welche Rolle spielt das Wasser für die Entstehung von Leben?
Das Wassergedächtnis eröffnet mehr als nur eine Frage und mit ihnen den Blick auf eine fast magische Welt.

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Bilder: J.Schöck/ M. Eberl

Dienstag, 13. September 2016

Die Welt im Tropfen-Prof em. Dr. Ing. Kröplin


Veröffentlicht am 30.10.2013
Prof. Dr. Ing. Bernd Kröplin
Wasserforscher und ehemaliger Professor für Luft- und Raumfahrttechnik der Universität Stuttgart
Die Welt im Tropfen - Wasser als Gedächtnis und Spiegel des Lebens

Trinkwasserdesinfektion für unterwegs

http://www.pharmazeutische-zeitung.online/index.php?id=30238

Reisemedizin

Trinkwasserdesinfektion für unterwegs

Von Gudrun Heyn, Berlin

Wenn Reisende erkranken, ist häufig verunreinigtes Trinkwasser die Ursache. Doch selbst unter einfachen Bedingungen im Ausland lässt sich mit physikalischen Maßnahmen und chemischen Mitteln hygienisch einwandfreies Trinkwasser herstellen.


Mehr als eine Milliarde Menschen weltweit hat derzeit keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Um zu überleben, bleibt den Betroffenen in der Regel nur die Deckung ihres Flüssigkeitsbedarfs mit Wasser, das mit Keimen oder schädigenden Substanzen belastet ist. Nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sterben an den Folgen jährlich rund 5 Millionen Menschen. »Oft werden auch Reisende mit einer schlechten Trinkwasserversorgung konfrontiert«, sagte Bettina Flörchinger vom Centrum für Reisemedizin auf dem 10. Forum Reisen und Gesundheit in Berlin. Besonders gefährdet sind Rucksacktouristen und Urlauber, die mit einer Jacht oder einem Wohnmobil unterwegs sind. Vor allem in ländlichen Gebieten Afrikas, Asiens und Südamerikas und in den Armenvierteln der Großstädte muss mit hygienisch mangelhaftem Trinkwasser gerechnet werden. Doch wer gut vorbereitet ist und sich etwas Zeit nimmt, kann problemlos selbst für keimfreies Trinkwasser sorgen. Dazu stehen verschiedene Desinfektionsmöglichkeiten zur Verfügung.

Keime im Trinkwasser

Zu den mit Abstand häufigsten Gesundheitsproblemen im Urlaub gehören wasserbürtige Durchfallerkrankungen. In manchen Risikogebieten sind bis zu 80 Prozent der Touristen davon betroffen. Bezeichnungen wie »Pharaos Rache« in Ägypten, »Montezumas Rache« in Mexiko oder »Delhi Belly« in Indien zeigen die Verbreitung des Problems. Aber auch Erkrankungen wie Hepatitis oder Typhus können durch unsauberes Trinkwasser übertragen werden. In erster Linie sind es Bakterien wie Enterotoxin bildende Escherichia coli, Shigellen, Salmonellen und Campylo-bacter, die das Trinkwasser in ein gesundheitsgefährdendes Lebensmittel verwandeln können.

Im Wasser überlebensfähig sind zudem parasitäre Protozoen, wie Entamoeba histolytica, die Verursacher der Amöbenruhr oder Giardia lamblia, die Erreger der Giardiasis. Unter den Viren können vor allem Hepatitis-A- und -E-Viren, sowie Rota-, Noro-, Polio- und Adenoviren mit dem Wasser verbreitet werden. »So werden etwa 50 Prozent aller Hepatitis-A-Erkrankungen in Deutschland von Touristen aus dem Urlaub mitgebracht«, sagte Flörchinger.

Aber auch Schadstoffe wie Schwermetalle, Herbizide und Pestizide belasten immer wieder die Trinkwasservorkommen. Nicht selten sind schwere gesundheitliche Schäden die Folge. Bekannt ist dies etwa aus Bangladesch. Dort fördern Tiefbrunnen mit dem Wasser natürlich vorkommendes Arsen zutage. Menschengemacht sind dagegen beispielsweise die Trinkwasserprobleme in den französischen Überseedepartements Guadeloupe und Martinique. Auf Bananenplantagen wurde dort das Pestizid Chlordécone gegen Schädlinge eingesetzt. Nun ist die organische Chlorverbindung im Trinkwasser und sogar in dem Gemüse nachzuweisen, das mit dem verunreinigten Grundwasser gegossen wird.

Trübes Wasser filtern

Selbst unter einfachen Bedingungen können Reisende Wasser in der Regel wieder genießbar machen. Mit der Aufbereitung sollen primär die im Wasser vorhandenen Krankheitserreger unschädlich gemacht oder entfernt werden. Aber auch organische und anorganische Schadstoffe lassen sich mithilfe von Filtration zum Teil eliminieren. Da Trüb- und Schwebstoffe die zur Desinfektion eingesetzten Chemikalien adsorbieren und so deren antibakterielle Wirkung verhindern können, ist klares Wasser die Grundvoraussetzung einer erfolgreichen chemischen Desinfektion.


Merkblatt im Internet

Das Auswärtige Amt stellt unter http://www.auswaertiges-amt.de/ ein Merkblatt zu sauberem Trinkwasser im Ausland zum Download zur Verfügung:


Ist das Wasser trüb, sollte zu Beginn der Aufbereitung daher die Filtration stehen. Zur Entfernung von Schweb- und Trübstoffen sind alle in Outdoor-Geschäften erhältlichen Filter geeignet. Doch eine vollständige Entkeimung gelingt mit diesen nicht. Sie haben eine durchschnittliche Porengröße von 0,2 mm, womit Protozoen, Wurmeier und etwas größere Bakterien beseitigt werden können. »Dagegen lassen sich kleinere Bakterien und Viren nicht zuverlässig entfernen«, sagte Flörchinger. Angeboten werden verschiedene Filtermedien, oft auch in Kombination: Besonders häufig verwendet werden Keramikfilter. Sie haben den Vorteil, dass sie dauerhaft eingesetzt werden können. Damit sie nicht zur Brutstätte von Keimen werden, müssen sie jedoch regelmäßig gereinigt werden. Durch ein hohes Aufnahmevermögen zeichnen sich Glasfaserfilter aus. Nachteilig ist ihre begrenzte Lebensdauer. Reisende sollten daher immer Ersatzfilter mit sich führen. Aktivkohlefilter sind die richtige Wahl, wenn organische Substanzen aus dem Wasser entfernt werden sollen. Sobald ihre Adsorptionskapazität nachlässt, muss jedoch auch bei ihnen das Filtermaterial ausgetauscht werden.

Hygienisch einwandfrei

Ist das Wasser klar, kann es mit Desinfektionsmitteln behandelt werden. Weltweit bevorzugt werden die Halogene Chlor und Iod. Sie haben eine stark oxidierende Wirkung und zerstören schnell die Zellstrukturen von Mikroorganismen. Wenn Wasser dagegen über längere Zeit keimfrei gehalten werden soll, ist Silber Mittel der Wahl. Es wirkt sehr viel langsamer bakterizid als die Halogene und ist daher als alleiniges Desinfektionsmittel auf Reisen nicht empfehlenswert. Aufgrund seiner Langzeitwirkung wird es jedoch gerne in Kombination mit anderen Substanzen eingesetzt.

Das am meisten verwendete Desinfektionsmittel ist Chlor. Für Reisende gibt es die Substanz etwa in Form von Fertigpräparaten in Kombination mit Silber (zum Beispiel Micropur Forte®, Certisil Combina®). Durch die Langzeitwirkung des Silbers bleibt das aufbereitete Wasser bis zu sechs Monate vor einer Wiederverkeimung geschützt. Die chlorhaltigen Pulver, Lösungen oder Tabletten werden in das zu desinfizierende Wasser gegeben, wo sie mindestens 30 Minuten einwirken sollten. Die Einwirkzeit verlängert sich deutlich, wenn das Wasser Protozoen enthält. Mindestens zwei Stunden sollten sich Reisende dann für die Desinfektion Zeit nehmen, denn die Einzeller verwandeln sich außerhalb des Menschen in sehr widerstandsfähige Zysten. Alternativ können die Einzeller durch Filterung entfernt werden. Bei der Anwendung von Chlor sollten Reisende zudem wissen, dass die Substanz im alkalischen Milieu schnell ihre Wirksamkeit verliert. Ein weiterer Nachteil ist der unangenehme Geschmack. Dieser lässt sich jedoch mit Natrium-Thiosulfat (zum Beispiel Micropur Antichlor®) leicht neutralisieren. Auch bei chloriertem Leitungswasser ist dieser Zusatz empfehlenswert.
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Einfügung: Eine weitere Möglichkeit zur Wasserdesinfektion ist die Anwendung von Chlordioxid. Chlordioxid hat wesentlich bessere Eigenschaften als Chlor. Es soll hier auf die TwinOxide-Solutions hingewiesen werden:
Videohttps://youtu.be/68OdJPVMZZM


Dr. Ing. W.Storch

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Iod wird vor allem im amerikanischen Raum etwa in Form von Iodtabletten (zum Beispiel Potable Aqua®) angeboten. In Europa ist das Halogen nicht als Fertigprodukt zugelassen. »In der Apotheke können Reisende jedoch eine 2-prozentige Iodlösung erstehen, die sie verkeimtem Wasser hinzusetzen können«, sagte Flörchinger. Bei klarem Wasser genügen davon fünf Tropfen auf einen Liter. Dabei ist zu beachten, dass die Wirkung von Iod temperaturabhängig ist. Während bei Temperaturen über 25 °C eine Einwirkzeit von 30 Minuten in der Regel ausreicht, ist bei kühleren Temperaturen eine längere Anwendung erforderlich. So verdoppelt sich die Einwirkzeit mit jeder Abnahme um 10 °C.

Nur für kurze Zeit lässt sich Iod unbesorgt anwenden. Wenn Menschen über einem längeren Zeitraum das aufbereitete Wasser zu sich nehmen, kann es zu einer Schilddrüsenüberfunktion kommen. Besonders gefährlich ist dies bei Ungeborenen. Daher ist der Genuss von mit Iod desinfiziertem Wasser in der Schwangerschaft kontraindiziert. Auch Iod hinterlässt einen unangenehmen Geschmack. Abhilfe schafft eine Messerspitze Ascorbinsäure auf 250 ml Wasser oder die Filtration über Aktivkohle.

Hitze und Strahlung

Das wohl älteste Verfahren zur Gewinnung von keimfreiem Wasser ist das Abkochen. Mindestens eine Minute lang sollten Reisende es dazu leicht sprudelnd kochen lassen. Dies gilt jedoch nicht bei einem Aufenthalt in größerer Höhe. Dort ist der Luftdruck geringer und Wasser siedet schon bei niedrigeren Temperaturen. Daher muss ab einer Höhe von 2000 Metern über dem Meeresspiegel mindestens eine Kochzeit von drei Minuten eingehalten werden. Alternativ kann zusätzlich auch eine chemische Desinfektion erwogen werden. Nach dem Abkochen sollte das Wasser möglichst in den Gefäßen abkühlen können, in denen es abgekocht wurde. Wenn es dabei abgedeckt ist und keine Eiswürfel zum Herunterkühlen verwendet werden, bleibt das Risiko einer erneuten Verkeimung minimal.

Ein großer Nachteil des Verfahrens ist der relativ hohe und manchmal auch schwer zu deckende Energiebedarf für das Erhitzen. Daher ist das Abkochen für die Aufbereitung von großen Wassermengen etwa für eine Segeljacht kaum geeignet. Zu beachten ist zudem, dass weder Trübstoffe, Schwermetalle noch Pestizide beseitigt werden. Es sollte daher zusätzlich filtriert werden. Weniger ein Problem ist dagegen der oft fade Geschmack des abgekochten Wassers. Leicht lässt er sich durch eine Prise Salz verbessern. Auch die Zuführung von Luft durch das Dekantieren von einem Gefäß zum anderen kann helfen.

Ebenfalls gegen Bakterien und Viren gut wirksam ist eine UV-Bestrahlung. Aber selbst für den kleinen Bedarf von Abenteuer- und Rucksackreisenden ist der dazu notwendige Zeitaufwand in der Regel viel zu groß. Über viele Stunden muss das Wasser etwa in einer ungefärbten PET-Flasche dem Sonnenlicht ausgesetzt werden.

Mittwoch, 13. April 2016

DIE FÜNF SÄULEN DER KNEIPP-THERAPIE

http://www.swp.de/hechingen/lokales/hechingen/DIE-FUeNF-SAeULEN-DER-KNEIPP-THERAPIE;art5612,3781725

DIE FÜNF SÄULEN DER KNEIPP-THERAPIE

1. Wasser Grundsätzlich stärken Wasseranwendungen die Abwehrkräfte und das vegetative Nervensystem. Weiterhin wirken sie harmonisierend auf alle Funktionen im Körper und fördern die seelische Gelassenheit.
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1. Wasser
Grundsätzlich stärken Wasseranwendungen die Abwehrkräfte und das vegetative Nervensystem. Weiterhin wirken sie harmonisierend auf alle Funktionen im Körper und fördern die seelische Gelassenheit.
Das Wasser heilt aber nicht nur durch Temperaturwirkung, sondern es ist auch wichtiger Träger für die Wirkstoffe von Heilpflanzen. Die Kneippanlage im Hechinger Stadtgarten mit Wassertretbecken, Armbad und angrenzendem Kräutergarten steht Kneipp-Anwendern und Erholungssuchenden von Mai bis Ende September offen. Vorträge und Einführungen an der Kneippanlage sind jederzeit nach Absprache mit den Referenten des Kneipp-Vereins Hechingen buchbar.
2. Ernährung
Eine gesunde, vollwertige, schmackhafte und möglichst naturbelassene Ernährung ist eine wichtige Voraussetzung für das Wohlbefinden. Sie trägt zum Gesundbleiben wie zum Gesundwerden bei, indem sie die körpereigenen Schutzmechanismen fördert. Informatives zur Säule Ernährung vermittelt der Kneipp-Verein Hechingen in Workshops, bei öffentlichen Veranstaltungen und auch im offenen Kneipp-Treff.
3. Heilkräuter
Sebastian Kneipp hielt große Stücke auf die Pflanzen und verwendete sie als Badezusätze, Tinkturen, Salben, Tees und Säfte. Dabei stützte er sich auf die lange Tradition der Klostergärten in Europa und entwickelte seine Therapie stetig weiter. Der monatliche Treff des Kneipp-Vereins Hechingen sowie Workshops und Kräuterwanderungen bieten über das Jahr Einblicke in das Sammeln und Verwerten von Kräutern, sowie viele Informationen zu deren vorbeugenden und heilenden Wirkung auf den Körper.
4. Bewegung
Bewegung hat ihren festen Platz in der Kneippschen Lehre. Das ideale Wechselspiel zwischen Leistung und Ausruhen stärkt Körper, Geist und Seele. Ob Herz-Kreislauf-Training, Muskelaufbau oder Rückenschule - beim Kneipp-Verein Hechingen gibt es vielseitige Bewegungsangebote für alle Lebensabschnitte.
5. Lebensordnung
Lebensordnung geschieht durch jeden Einzelnen selbst, indem er, im Sinne Kneipps, eine gesunde Lebensweise anstrebt, zu der auch das Bemühen um seelische Ausgeglichenheit, Stresstoleranz und soziale Kompetenz gehören. Beim Kneipp-Verein Hechingen werden verschiedene Entspannungstechniken in Kursen, Workshops und Einzelveranstaltungen vorgestellt. Die Teilnehmer erhalten Anregungen, die sie in ihrem Alltag unterstützend einbinden können. Auch die Geselligkeit und der soziale Austausch sollen bei dieser Kneippschen Säule nicht zu kurz kommen: Bei Wanderungen und Ausflügen mit dem Kneipp-Verein Hechingen bieten sich vielseitige Möglichkeiten, die Natur und Sehenswürdigkeiten kennenzulernen sowie neue Kontakte zu knüpfen.

Kneipp-Verein Hechingen

60 Jahre Der vor 60 Jahren gegründete gemeinnützige Kneipp-Verein Hechingen erhebt einen Mitgliedsbeitrag pro Jahr von je 35 Euro für Einzelperson und Familien mit Kindern unter 18 Jahren. Die Dauer einer Mitgliedschaft beträgt mindestens ein Jahr. Informationen zu den Aktionen des gemeinnützigen Vereins werden in der HZ veröffentlicht und sind auch auf der stets aktualisierten Homepage unterwww.kneippverein-hechingen.de abrufbar. Die Geschäftsstelle des Vereins befindet sich in der Stettener Straße 13; Telefon: 07471/621160; Fax: 07471/ 6201369; Mail: info@kneippverein-hechingen.de
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Mittwoch, 9. September 2015

Nachhaltige Hygiene und Gesundheit: Menschen für Menschen Schweiz startet neues WASH Center-Projekt

http://www.presseportal.ch/de/pm/100007199/100777439

Nachhaltige Hygiene und Gesundheit: Menschen für Menschen Schweiz startet neues WASH Center-Projekt

08.09.2015 – 10:01